BlueBrixx: Nahemas Turm (Teil 1)

Während der Pandemie wurde das Bauen von Klemmbaustein-Sets zu einem beliebten Zeitvertreib. Auch bei mir wurde wieder das Kind im Mann geweckt, und ich vertrieb mir die Zeit damit, Schiffe, Autos und Motorräder aus kleinen Steinen zusammenzusetzen.

Es gibt ein großes Angebot an Modellen, die man als Klemmbausteinfan bauen kann. Die Firma BlueBrixx hat, in Zusammenarbeit mit Ulissess, sogar Sets für Das Schwarze Auge-Fans. Derzeit gibt es den Magierturm zu Yol-Ghurmak, ein Thorwaler Drachenschiff und Nahemas Turm. Da Letzterer im nächsten Jahr in meiner DSA-Runde eine Rolle spielen soll, beschloss ich, mir diesen zu bestellen und aufzubauen.

Das Paket wurde sehr schnell geliefert. Zwei Tage nach Bestellung erhielt ich schon Nahemas Turm. In den Karton befanden sich zahlreiche Plastiksäckchen mit den Klemmbausteinen. Eine Anleitung fehlte. Diese konnte ich mir als pdf von der BlueBrixx-Webseite herunterladen.

Am selben Abend fing ich mit den Bauarbeiten an. Sinnvollerweise startete der Bau mit dem Fundament. Vom Marktführer der Klemmbausteine war ich gewohnt, dass die Bausteine nach den einzelnen Bauabschnitten in den Tüten vorsortiert sind. Das war hier leider nicht der Fall. Für jedes Teil, das ich verwenden musste, musste ich ein neues Päckchen öffnen, mir die paar Steine heraussuchen, die ich benötigte, und die übrigen Steine, die ich erst viel später brauchte, erst einmal in einer Kiste lagern. Kleinere Teile landeten in kleineren Schalen, damit sie später leichter herauszusuchen waren.

Die ersten Bauschritte gestalteten sich schwierig. Das lag daran, dass die Bodenteile des Turms, bis auf eine Ausnahme, nicht mit der Bodenplatte verbunden waren, nicht fest miteinander verbunden sind (was sich hoffentlich bei einem späteren Bauschnitt noch ändern wird) und auch die Teile, die Platten miteinander festhalten sollten, nicht einfach aneinanderzufügen waren. Hatte ich es dann doch mal geschafft, lösten sie sich oft wieder. Ich fand es bedenklich, einen Turm zu bauen, der nicht auf soliden Fundament steht. Aber es ist ein magischer Turm. Vielleicht greift Nahema noch helfend mit einem Zauberspruch ein.


Golgolgol

Golgolgol heißt im wirklichen Leben Stefan Will. Mitte der 80er Jahre schenkte ihm sein großer Bruder seine DSA-Box, da er lieber D&D spielte. Während seiner gesamten Schulzeit war Stefan begeisteter Rollenspieler und probierte verschiedene Systeme aus. Nach der Schulzeit ebbte das Interesse am Rollenspiel-Hobby ab. Nach einer langen Pause fand er 2020 das Interesse an Pen&Paper wieder. Da er es von früher gut kannte, begann er wieder mit DSA, auch wenn er über die Veränderungen im Lauf der Jahre sehr erstaunt war. Mit einem Mitspieler erfand er die Stadt Norisburg, die zur Heimat ihrer Spielfiguren werden sollte. Hier im Blog berichtet Stefan von Spielrunden und teilt seine Gedanken zu P&P-Themen mit.

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