Abenteuer in Norisburg #19

Ergebnis der letzten Umfrage: Drachenjagd fortsetzen 92%, einen Rückzieher machen 8%

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Was bisher geschah

Sicherlich wäre es nun gemütlicher, bei einem Krug Norisbräu im Grünen Markt zu sitzen, als nachts durch die Gegend reisen, um einen Drachen aufzuspüren und diesen zu erlegen. Aber die vier Goblins geben dir den Eindruck, dass sie wissen, was sie tun. Sie haben das bestimmt schon öfters gemacht.

Grusch drückt dir eine grüne Flasche in die Hand. “Hier, triiinkt”, meint der Meistergoblindieb.

Du öffnest die Flasche und nimmst einen Schluck daraus. Es schmeckt nach abgestandenen, warmen Bier.

Wurf auf Selbstbeherrschung (11/11/13 – TW4) – Wurf: 1/20-4/20 = kritisch misslungen

Der Geschmack ist furchtbar. Du kannst die Flüssigkeit nicht in dir behalten und spuckst sie sofort wieder aus. Wie bei einem Feuerspeier die Flammen, spuckst du die Flüssigkeit aus. Direkt auf dem neben dir sitzenden Grusch, der dich verärgert ansieht. Das sorgt für lautes Gelächter bei den anderen Goblins.

“Was zu den Niederhöllen ist das?”, möchtest du wissen.

Ursulo antwortet dir: “Das ist das beste Goblinbier der Welt. Wir nennen es Groenkusz.”

Vom Geschmack her würdest du das Bier lieber Groenpiss nennen. Wenn man damit den Drachen vergiften möchte, hat man gute Chancen auf einen Erfolg.

“Der ist doof. Wollen wiiir den wirklich mitnehmen?”, beschwert sich Grusch bei Ursulo.

Der große Goblinchampion verteidigt dich: “Funkelbyn ist ein mächtiger Magier. Er wird uns helfen, den Drachen zu besiegen.”

“Hoffentlich kann der besser magiern als trinken”, grummelt Grusch vor sich hin.

“Wir sollten aufbrechen, sonst wird es heute Nacht nichts mehr aus der Drachenjagd”, versuchst du das Thema zu wechseln. Du greifst nach einen der Hähnchenschenkel und nagst den Knochen ab. Wenigstens die sind schön knusprig und genießbar.

“Unser neues Bandenmitglied hat recht”, stimmt dir der Meistergoblin Blabberblush zu. “Hier, auf dieser Karte, ist ein rotes Kreuz. Dort hält er sich auf: der große und gemeine Drachen Fuchur. Ihr habt gehört, dass er eine hübsche Prinzessin gefangen hält. Außerdem hat er einen unglaublichen Schatz aus Münzen, Edelsteinen und anderen Wertgegenständen, die insgesamt Trilliarden Dukaten Wert sein sollen. Auch wenn ihr inzwischen schon viele Reichtümer gesammelt habt, und das Geld euch nichts mehr bedeutet, ist es doch die arme Prinzessin, der ihr ein grausames Schicksal ersparen wollt. Es gibt drei Möglichkeiten, wie ihr zu dem roten Kreuz, zum Drachenhort von Fuchur, gelangen könnt. Der Strom ohne Wiederkehr fließt direkt in die Drachenhöhle. Er hat seinen Namen daher, dass niemand bisher von einer Fahrt auf dem Fluss zurückkam. Der Gebirgspass der Verdammten ist verflucht. Wer über ihn nicht den Weg zur Drachenhöhle findet, und das war bisher jeder, der ihn versuchte zu passieren, haust dort als Geist und macht anderen Reisenden das Leben schwer. Der dritte Weg zum Drachenhort ist durch das Tal der tausend Gefahren. Ob dort wirklich tausend Gefahren lauern, konnte bisher nicht bestätigt werden. Denn auch von diesem Weg kehrte bisher niemand lebend zurück. Abenteurer, wählt euren Weg!”

“Lasst uns in die Berge gehen”, fordert Kraaash.

“Iiiich wiiil Schiiiifchen fahren”, brüllt Grusch.

“Nein, duuuu… laßt uns unsere Kampfschweine satteln und durch das Tal zum Drachen reiten”, verlangt Ursulo.

Die drei Goblins schauen dich fragend an.

Welchen Weg wählst du?

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Die Umfrage endet am 20.4.2022, 0:00 Uhr. Das Abenteuer geht weiter am 21.4.2022, 0:00 Uhr.


Golgolgol

Golgolgol heißt im wirklichen Leben Stefan Will. Mitte der 80er Jahre schenkte ihm sein großer Bruder seine DSA-Box, da er lieber D&D spielte. Während seiner gesamten Schulzeit war Stefan begeisteter Rollenspieler und probierte verschiedene Systeme aus. Nach der Schulzeit ebbte das Interesse am Rollenspiel-Hobby ab. Nach einer langen Pause fand er 2020 das Interesse an Pen&Paper wieder. Da er es von früher gut kannte, begann er wieder mit DSA, auch wenn er über die Veränderungen im Lauf der Jahre sehr erstaunt war. Mit einem Mitspieler erfand er die Stadt Norisburg, die zur Heimat ihrer Spielfiguren werden sollte. Hier im Blog berichtet Stefan von Spielrunden und teilt seine Gedanken zu P&P-Themen mit.

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