Abenteuer in Norisburg #59

Ergebnis der letzten Umfrage: Grüner Markt 56%, Norisburger Bote 22%, Stadtwache 11%, Rat der Vier 11%

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Was bisher geschah

Der beste Ort, um sich umzuhören, ist immer noch eine Taverne. Vor allem, wenn die Taverne abends so gut besucht ist, wie der Grüne Markt. Stimmgewirr und lautes Gelächter füllen den Raum. Der Geruch von gebratenen Fleisch versucht den Alkoholdunst in der Luft von verdrängen. Eng sitzen und stehen die Besucher der Gaststätte beieinander. Miranda, die Wirtin, und ihre Gehilfin Tereza, müssen sich mit ihren Bierkrügen den Weg durch die Menschenmenge bahnen. Gerade die zierliche Tereza versteht es elegant, wie eine Wasserwoge, an den Leuten vorbeizufließen. So muss niemand lange auf sein Norisbräu warten.

Auch dein Krug ist stets gefüllt. Doch du bist nicht wegen des Biers hier, nicht nur, sondern bist auf der Suche nach einem neuen Auftrag. Du willst dich umhören, was die Leute für Sorgen haben und hoffst, ihnen behilflich sein zu können. Denn eigentlich bist du in Norisburg, um ein bekannter Held zu werden. Dafür benötigst du Aufträge.

“Das war wirklich ein seltsamer Vogel”, hörst du eine Stimme hinter dir. “So etwas habe ich noch nie vorher gesehen”, erzählt die Stimme seinen Begleiter weiter. “Ein Kopf wie ein Löwe, aber ein Körper wie ein Rabe.” Sein Begleiter will wissen: “Und hat der Vogel gezwitschert oder auch gebrüllt wie ein Löwe?” – “Das habe ich nicht gehört. Der war ruhig” – “Ach, Haldur, du hast einfach mal wieder zu viel Norisbräu getrunken, bevor du in den Wald bist…” – “Aber Rothmar, ich schwöre bei den Zwölfen, der sah wirklich so aus. Du hast doch auch von dem seltsamen, mehrköpfigen Hund gehört. Ich bin mir sicher, das hat miteinander zu tun!”

Ein alter Mann, der schon etwas wankt, nähert sich einer Gruppe von Leuten an deinem Nebentisch. “Wenn ihr mir ein Bier ausgebt, dann male ich euch ein Bild”, bietet der Alte der Gruppe an. Einer der Leute bestellt bei Tereza einen Krug Norisbräu. “Für dich, Onkel Pinsel”, sagt die Wogende, als sie den Krug vor ihm abstellt. Während sich die Gruppe weiterunterhält, malt Pinsel auf einen der Bierdeckel ein Porträt seiner Tischnachbarn. Das Bild kommt so gut an, dass für Onkel Pinsel noch ein zweites Bier bestellt wird. Während er sein zweites Bier trinkt, fängt Pinsel an zu erzählen: “Habt ihr schon von mal von Kar Hortomosch gehört? Viele, viele Jahre bevor Norisburg gebaut wurde, entdeckten Zwerge ein riesiges Goldvorkommen in den heutigen Norisbergen. Sie errichteten eine Binge dort und gruben tief in den Berg. Doch es war nicht nur Gold, auf das sie stießen. Ihre Grabungen erweckten das Böse, das in der Tiefe schlummerte. Das Böse vertrieb die Zwerge aus der Binge. Sie ließen ihre Schätze dort zurück und verriegelten den Zugang, damit niemand mehr das dort ruhende Böse in seinem Schlaf störe…”

An einem anderen Tisch neben dir sitzen ein Zwerg und ein Thorwaler, die sich angeregt unterhalten. “Ansgar, ich sage dir, das sind eindeutig Elfen, die unsere Lieferungen überfallen”, meint der Zwerg. “Habt ihr Golgolgol schon mal drauf angesprochen, dass er das Elfenweibe zur Rede stellen soll”, möchte der Thorwaler wissen. “Natürlich”, antwortet der Zwerg. “Aber sie behauptet, dass es keiner aus ihrer Sippe ist.” Ansgar schaut aus, als würde er angestrengt nachdenken: “Vielleicht sollten wir den Spitzohren einen Hinterhalt legen, Gerodil, damit wir beweisen können, dass sie hinter den Überfällen stecken.” Gerodil seufzt: “Ach, wenn nur Sepulkaria und Dimi da wären. Wir könnten sie nun gut gebrauchen.” Ansgar hebt seinen Krug: “Das wohl. Lasst uns anstoßen: Auf Dimi und Sepulkaria!” Gerodil hebt seinen Krug und stößt mit Ansgar an.

Worüber möchtest du mehr erfahren?

  • Kar Hortomosch (57%, 4 Votes)
  • Diebische Elfen (43%, 3 Votes)
  • Raben mit Löwenköpfen (0%, 0 Votes)

Total Voters: 7

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Die Umfrage endet am 19.10.2022 um 0:00 Uhr. Das Abenteuer geht weiter am 20.10.2022 um 0:00 Uhr.


Golgolgol

Golgolgol heißt im wirklichen Leben Stefan Will. Mitte der 80er Jahre schenkte ihm sein großer Bruder seine DSA-Box, da er lieber D&D spielte. Während seiner gesamten Schulzeit war Stefan begeisteter Rollenspieler und probierte verschiedene Systeme aus. Nach der Schulzeit ebbte das Interesse am Rollenspiel-Hobby ab. Nach einer langen Pause fand er 2020 das Interesse an Pen&Paper wieder. Da er es von früher gut kannte, begann er wieder mit DSA, auch wenn er über die Veränderungen im Lauf der Jahre sehr erstaunt war. Mit einem Mitspieler erfand er die Stadt Norisburg, die zur Heimat ihrer Spielfiguren werden sollte. Hier im Blog berichtet Stefan von Spielrunden und teilt seine Gedanken zu P&P-Themen mit.

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