Angbarer Bock

(Heldenwerk-Abenteuer von David Lukaßen)

Mein Name ist Janda Frejasdottir. Ich bin eine Bardin aus Thorwal, dem Land der Seefahrer. Da ich keine Lust habe die alten Lieder zu singen, die eh jeder kennt, beschloß ich meine Heimat zu verlassen und nach Abenteuern zu suchen und eines Tages von Sachen zu singen, die ich auf meinen Reisen erlebt habe.

Die Abende verbrachte ich in Gaststätten und versuchte mit meinen Gesangskünsten meinen Unterhalt zu sichern. Da dies oft nicht für ein Bett für eine Nacht reichte, suchte ich mir jeden Abend einen Herren aus, den ich verführte und ihm dann auf sein Zimmer für die Nacht begleitete. Davor füllte ich den Mann dementsprechend ab, damit er schnell einschläft und ich eine ruhige Nacht habe. Nicht immer gelang es, aber doch sehr oft.

In Angbar traf ich in einer Kneipe auf Hagen von Greifenfurt. Er hatte vor kurzem seine Ausbildung als Krieger des Noriker-Ordens abgeschlossen. Der Brauch des Ordens forderte nun von ihm für zehn Jahre durch die Lande zu ziehen und Hilfsbedürftigen zu helfen. Ich fragte ihm, ob ich ihn für eine Weile begleiten dürfte, da ich dies als gute Möglichkeit sah, spannende Erlebnisse zu haben, die mich für meine Lieder inspirieren könnten. Er hatte nichts gegen etwas Gesellschaft auf seiner Reise. Doch nun sollte ich ihm erst etwas Gesellschaft in seiner Kammer erweisen. Er war aber so betrunken, daß er gleich im Bett einschlief. Eine ruhige Nacht war es dann aber trotzdem nicht, da Hagen sehr laut schnarcht, wenn er betrunken ist.

Am nächsten Morgen konnte sich Hagen noch an unsere Vereinbarung erinnern und ich durfte ihm begleiten. Was das Schnarchen betrifft, muß ich mir noch was einfallen lassen.

***

In Angbar finden viele Feste statt, aber das Warenfest gehört mit zu den größten. Ihm Rahmen des Festes wurde der Angbarer Bock präsentiert. Eigens dafür wurde vor der Stadt ein Zelt aufgebaut, in dem das große Geschütz steht. Drumherum gab es viele Buden mit allerlei Speisen und Getränken. Händler boten ihre mehr oder weniger nützliche Ware feil. Spielmänner und -frauen, wie ich, sorgten mit ihren Liedern für Unterhaltung und ein Puppentheater führte die Abenteuer des Wengels auf. Ein junger Mann aus dem Hinterkosch, der zahlreiche Heldentaten erlebte, diese aber mehr durch Glück als durch Können bewältigte.

Hagen bestaunte den Angbarer Bock. Die Meisterschule von Zirkel und Lot  hat so den von ihnen entwickelten Onager benannt. Die nach einer Eselsart benannten Geschütze neigen dazu nach dem Schuß nach hinten auszukeilen. Eigentlich sollte es zum Feldzug der Kaiserin gegen Helme Haffax fertig werden, doch ging da zwergische Gründlichkeit vor Eile. Der Bock besticht dadurch, dass es Geschosse 50% weiter schleudern kann als ein gewöhnlicher Onager. Allerdings benötigt man dazu eine sechszehnköpfige Bedienmannschaft, die pro Schuß mindestens zehn Minuten zum Laden braucht. Der Angbarer Bock wird niemals in Serie gehen, da er dafür viel zu teuer ist. Für seine Herstellung wurde nur beste Steineiche verwendet und alle Metallteile wurden aus Zwergenstahl hergestellt. Auch für den Auf- und Abbau auf dem Felde ist der Angbarer Bock nicht gedacht. Trotz der vielen Nachteile schwärmte Hagen von dem Geschütz, denn es würde zeigen, was die Technik so alles hervorbringen kann und in Zukunft wäre mit Verbesserungen zu rechnen.

Ein lauter Schrei riß meinen Begleiter aus seinem Vortrag. OBACHT! In der Nähe sahen wir, wie von einem schlecht aufgerichteten Stapel Bierfässer sich selbständig machten und anfingen zu Rollen. Eine Zwergenfrau, die davor stand, schien nichts davon zu merken. Hagen stürzte sich auf die Zwergin und stieß sie von den rollenden Fässern weg.

Die Zwergin war sehr dankbar dafür und stellte sich als Feligra Steinlettner vor. Sie hat das Amt der Braugrevin inne, das ihr der Fürst von Kosch verliehen hatte, um über die Qualität des Koscher Bieres zu wachen. Zum Dank für ihre Rettung würde sie Hagen gerne abends in das Gasthaus der Wackerbuschs einleiten. Seine Begleitung dürfte natürlich gerne mitkommen.

***

Das Brau- und Schankhaus Wackerbusch genießt ein hohes Ansehen in Angbar. Seit über 1000 Götterläufen wird das Wirtshaus von der Familie betrieben. Auch die erste Braumeisterin von Angbar stammte von der Familie Wackerbusch. Die Küche wird hochgelobt. Gidiane, die Köchin, soll das Kochen bei Zwergen gelernt haben. Ihr Mann, der Braumeister Owilmar, ist ein hervorragender Schütze und hat in der Armee gedient. Sein Vater Falk ist lange vor seiner Zeit bei einem Unfall verstorben. Das brachte Owilmar etwas überraschend dazu, den Familienbetrieb zu leiten.

Als wir die Gaststube betraten, war sie schon gut besucht. Die Wände waren bis auf Brusthöhe mit Holz getäfelt und allerlei Dekorationen wie Pflanzen, Löffel und getrocknete Blumen hingen an den Wänden. Auffällig war auch eine Statue des Tamano, eines Diener der Göttin Travia. Er ist ein Sinnbild für die Gastfreundschaft. Deswegen findet man Bilder von ihm öfters in Schankräumen. Das Gasthaus zählt zu den besseren Adressen im Ort. Vor allem angesehene Handwerker und wohlhabende Bürger verkehren hier, um sich an dem Bier und die Küche des Hauses zu laben. An einem großen Kamin standen ein Zwergenmann mit einem Pfeifensack und eine Menschenfrau mit einer Flöte und sorgten für eine angenehme Stimmung.

Feligra erwartete uns bereits. Als wir uns an ihrem Tisch setzten, war ihr Bierkrug fast schon leer. Doch es dauerte nicht lange, dann kam Bosper, der Sohn des Braumeisters, vorbei und stellte uns drei volle Krüge auf dem Tisch. Das Mahl, zu dem uns die Braugrevin einlud, war wirklich üppig und sehr köstlich. Ich hatte noch nie so gut gespeist. Zuerst wurde uns eine würzige Gemüsesuppe aufgetischt. Danach konnten wir eine leckere Fischpastete versuchen. Sehr köstlich war der Hauptgang: Peregrimmer Geschnetzeltes mit Pilzrahm und Brotknödel aus der der Schürze wurden angerichtet. Als Nachspeise brachte uns die Köchin Gidiane Pfannkuchen mit Honig.

Es war ein unterhaltsamer Abend. Hagen hatte nicht viel dazu beizusteuern. Da er erst am Anfang seiner Reise war, konnte er noch keine spannenden Geschichten erzählen. Aber Feligra und ich tauschten Geschichten und Witze über Bier aus. Dabei hatte Hagen wohl auch seinen Spaß. Ich bemerkte wohlwollend, daß der Bierkonsum an unserem Tisch recht hoch war. Was  bedeutete, daß Hagen heute Nacht wohl wieder nicht fähig wäre, meine Bezahlung für das gemeinsame Bett einzufordern. Was das Geschnarche betraf, so hatte ich mir tagsüber etwa Wachs besorgt, mit dem ich meine Ohren versigeln konnte.

Als es in der Schenke etwas ruhig wurde, trat der Braumeister, Owilmar Wackerbusch, zu uns an dem Tisch. Er wollte sich bei uns auch dafür bedanken, dass wir die Braugrevin gerettet hatten und lud uns zu einer Führung durch seinen Braukeller ein. Wir gingen durch den Innenhof. Da waren viele Bierfäßer gelagert. Die Nachfragte nach seinem Bier sei sehr hoch. Im Nebengebäude stiegen wir in den Keller hinab. Voller Stolz präsentierte er uns dort seine große Auswahl an Bränden, Likören und sogar Weinen aus dem Außerkosch. Aranischer Schlauchwein, Hippokrates und sogar Yaquirblume aus Almada lagerte er. Wir durften von allen seinen Schätzen kosten.

Was er uns aber unbedingt zeigen wollte, war ein großes Fass. Das Faß befand sich seit Urzeiten im Keller. Er entdeckte es erst nach dem Unfall seines Vaters. Es beinhaltete ein vollmundiges Zwergenbockbier von einer Qualität, wie es kein zweites gab. Nach seiner Entdeckung schenkte er es nur bei besonderen Gelegenheiten aus. Die Begeisterung des Braumeisters machte uns neugierig und er füllte für jeden von uns und auch für sich selbst einen Krug ein. Er hatte nicht gelogen. Noch nie trank ich ein Bier mit solch einem Geschmack. Aber nicht nur das Bier war bewundernswert. Owilmar machte uns auf das Fass aufmerksam. Es sei aus uralten Lindenholz, geschätzt um die 800 Jahre alt. Außergewöhnlich war auch, daß das Fass verziert war. Auf dem Fass sahen wir die Person, die wir schon als Statue im Schankraum sahen: den Heiligen Tamino. Als wir das Bier tranken, meinte ich ein Seufzen zu hören. Aber das war entweder Einbildung oder ein glückliches Ausstossen eines von uns wegen des leckeren einzigartigen Gebräus.

Kaum waren wir wieder an unserem Tisch in der Schankstube, kam auch schon die Köchin Gidiane und stellte einen kleine Platte mit Wurst, Käse und Brot an unserem Tisch ab. Owilmar leistete uns weiterhin Gesellschaft und unterhielt sich mit Feligra über das tolle Bier in seinem Keller. Feligra löcherte ihm nach dem Rezept, da der Geschmack für einen Angbarer Zwergenbock vollkommen untypisch sei. Doch musste er zugeben, dass er es nicht kenne. Das war wohl eines der Geheimnisse, die sein Vater mit in sein Grab genommen hatte. Die Braugrevin vermutete, dass ein besonderer Hopfen und ein spezielles Wasser für den Brauvorgang benutzt wurden. Anders könne sie sich nicht erklären, daß das Bier immer noch genießbar ist, sollte es so alt sein, wie das Faß.

Plötzlich tat es einen lauten Knall. Jemand knallte seinen leeren Bierkrug auf unserem Tisch. Ihr seid schuld, brüllte uns der kleine Kerl an. Ihr habt den letzten Schluck meines guten Bieres getrunken und nun sitze ich auf dem Trockenen. Wenn ich nicht bald wieder etwas ordentliches zu trinken bekommen, dann werdet ihr mich kennen lernen. Ich werde all euer Bier sauer werden lassen. Und nicht nur das. Dann rufe ich alle meine Freunde zusammen und wir werden dafür sorgen, daß hier und der Umgebung jede Brauerei still steht. In fünf Tagen will ich wieder in meinem Bier ruhen! Und jetzt möchte ich erst einmal sehen, was die Zwergin so alles verträgt.

Der Braugrevin blieb nichts anderes übrig, als die Herausforderung zum Wetttrinken anzunehmen. Da sie aber an diesem Abend bereits schon einige Krüge mit uns geleert hatte, vertrug sie nicht mehr so viel. Der junge Bosper Wackerbusch sorgte dafür, daß sie nachhause kam. Danach forderte die kleine Gestalt die wenigen verbleibenden Gäste zu einem weiteren Wetttrinken heraus. Er trank sie alle unter dem Tisch.

Hagen vermutete, daß dies ein eingefädeltes Schauspiel zur Unterhaltung der Gäste sei. Aber die Wirtsleute wirkten sehr besorgt. Also sprach ich Owilmar darauf an: Ich befürchte, wir haben uns hier den Zorn eines Bierboldes, die Zwerge nennen sie auch Broxkel, auf uns gezogen. Sie sind das größte Elend, das ein Brauer ereilen kann. Wenn sie sich irgendwo eingenistet haben, trinken sie sämtliche Biervorräte leer. Verärgert man sie, können sie dafür sorgen, daß das Bier schlecht wird. Wir müssen den Broxkel unbedingt loswerden. Aber ich weiss nicht, wie ich das schaffen soll.

Hagen, der unser Gespräch verfolgte, bot daraufhin Owilmar seine Hilfe an. Als Mitglied des Noriker-Ordens wäre es seine Aufgabe den Hilfsbedürftigen beizustehen. Er wüßte noch nicht wie, aber er würde eine Lösung für das Problem finden. Auch ich bot meine Hilfe an. Allerdings würden wir erst einmal in unsere Herberge verschwinden, um unseren Rausch auszuschlafen. Mit einen klaren Kopf kämen wir bestimmt auf gute Ideen.

***

Am nächsten Morgen war das Brauhaus der Wackerbuschs unser erstes Ziel. Hagen meinte immer noch, daß das Erscheinen des Bierbolds eine geplante Aufführung war. Doch als wir die Schankstube betraten, saß er immer noch an dem gleichen Tisch wie am Vorabend. Seine kurzen Beine auf dem Tisch hochgelegt, neben sich einen Krug Bier und ein Liedchen vor sich hin summend.

Am Tresen stand Mechte, die Schwiegertochter des Braumeisters. Ihr Vater schlief noch. Der Bierbold, der sich Durst nannte, hatte ihn die ganze Nacht wach gehalten und erwies sich als sehr anstrengend. Ständig musste man seinen Krug nachfüllen. Kam man dem nicht nach, wurde er sauer, fing an rumzuschreien und ließ Teller und Geschirr durch seine Magie zu Boden fallen. Die arme Mechte durfte dann alles wieder aufsammeln und war seitdem sehr bedacht darauf, zu vermeiden, dass Durst den selbigen erleidet. Wir versicherten nochmals, daß wir uns dem Problem annehmen würden und fragten nach, wo wir denn die Braugrevin antreffen könnten. Mit ihr wollten wir uns als nächstes treffen.

Feligra war, was das weitere Vorgehen betraf, auch ratlos. Anscheinend war Durst in das Bierfaß eingesperrt. Dadurch, daß wir es leergetrunken hatten, haben wir Durst aus seinem Faß befreit. Nun mussten wir einen Weg finden, ihn wieder zurück in das Faß zu bekommen. Dazu würden wir aber auch das gleiche Bier benötigen. Von dem aber keiner weiss, nach welcher Rezeptur es gebraut wurde. Wir waren also auf der Suche nach einem Bierrezept, das über 800 Jahre alt war, wenn man sich an dem Faß orientiert. Das Faß war verziert mit Bildern vom Heiligen Tamano, einen Anhänger der Lehren Travias. Vielleicht  könnten uns die örtlichen Traviageweihte behilflich sein. In Angbar gab es aber keinen Tempel der Göttin der Gastlichkeit. Aber im benachbarten Rosenhügel gibt es so etwas. Feligra organisierte zwei Pferde, damit sich Hagen und ich auf dem Weg in den Nachbarort machen konnten, um dort weitere Informationen zu sammeln.

***

Rosenhügel liegt nicht weit von Angbar entfernt. Zu Pferde waren wir gerade mal eine Stunde unterwegs. Zahlreiche Wildrosen wuchsen hier und weitere Rosen wurden von den Zwergen hier kultiviert. Es war deutlich sichtbar, wie das Dorf zu seinen Namen kam. Der Ort selber liegt idyllisch am Angbarer See. Der Tempel war schnell gefunden, steht dieser doch direkt am Marktplatz und ist neben dem Gasthaus das einzige Gebäude, das aus Stein erreichtet ist. Alle anderen Gebäude sind die typischen Hügelhäuser, bewohnt von den gleichnamigen Zwergen.

Am Rande des großen Dorfplatzes, neben einem kleinen Teich für die schnatternde Tempelgänse, erhebt sich der Traviatempel. Auf einer Holzbank am Teich saß ein in Orange gewandter Zwerg, der genüßlich an einer Pfeife zog und immer wieder den Gänsen Brotkrümel zu warf. Hagen ging auf ihm zu, grüßte ihm und trug ihm unser Anliegen vor. Der Zwerg stellte sich als Curlin Braubäumler vor, Vorsteher des Traviatempels. Curlin fordere uns auf Platz zu nehmen, neben ihn auf der Bank, und wir unterhielten uns:

Nun, wenn dies vor etwa 800 Jahren gewesen sein soll, dann würde dies in die Zeit von Peregrimm Braubäumler fallen. Mein Vorfahre und der allererste Zwerg, der die Weihe der Traviakirche empfangen hatte. Er war auch der Bauherr dieses Tempels. Mir ist nichts bekannt darüber, daß er einen Broxkel gebannt hätte. Aber diesen in einem Bierfaß gefangen zu halten, würde zu ihm passen. Er war nicht nur sehr traviafürchtig, sondern selbst ein Braumeister und begnadeter Koch. Ihr solltet unbedingt Peregrimmer Geschnetzeltes mit Pilzrahm und Brotknödel aus der Schürze probieren. Er hat dieses Rezept erfunden. Außerdem schlug er einen Oger, der die Hügellande unsicher machte, mit seiner Kochkunst in die Flucht. Das von ihm zubereitete Essen war der Legende nach so scharf, dass der Oger in den Angbarer See gesprungen sei, um das Feuer zu löschen. Den Streit zweier Junker um ein Stückchen Land soll er dadurch geschlichtet haben, daß er vorschlug, eben auf diesem Stück Land ein Gasthaus zu errichten. Seitdem gehen die Einnahmen je zu gleichen Teilen an die beiden Adelsfamilien. Auch war er dafür bekannt, daß er gerne aus Lindenholz gefertigten Statuen der Herrin Travia und ihres Gefolges an besonders traviagefälligen Gasthäusern zum Geschenk machte. Dies würde auch zu dem Faß passen, von dem ihr mir berichtete. Aber wie gesagt, von einer Geschichte mit einem Broxkel ist mir nichts bekannt. Ihr  könnt aber gerne einen Blick in unser Archiv werfen. Vielleicht findet ihr dort ja entsprechende Aufzeichnungen von Peregrimm.

Das Angebot nahmen wir gerne an. Curlin führte uns in das Archiv des Tempels. Offensichtlich führte jeder Tempelvorsteher ein eigenes kleines Diarium. Dazu gab es aber auch zahlreiche Zettel, Briefe und Büchlein, die unsortiert in die Regale gelegt wurden, wo gerade eben Platz war. Dazwischen lagen auch immer wieder kleine Erinnerungs- und Schmuckstücke. Es war nicht einfach, sich dort zu Recht zu finden. Nach drei Stunden erschien Curlin und fragte uns, ob wir an einer Zwischenmahlzeit interessiert sein. Das Angebot nahmen wir gerne an und nutzten die Gelegenheit, ihm über unsere Fortschritte zu unterrichten.

Das Diarium des Peregrimms half uns tatsächlich. Wir fanden dort Aufzeichnungen über einen Broxkel, der im Wirtshaus der Wackerbusch auftauchte. Dort trank er genüßlich den Biervorrat der Wackerbuschs aus. Als diese ihm keinen Nachschub besorgen konnten, mussten sie sich Bier von den anderen Angbarer Brauhäusern liefern lassen. Doch auch der Nachschub schien bald nicht auszureichen. Peregrimm bekam das mit und ersann eine Möglichkeit, den Broxkel auf traviagefällige Art zu bannen. Er ließ von einigen der besten Holzhandwerker der Hügelzwerge ein großes Faß aus Lindenholz, dem heiligen Baum Travias, fertigen, reich verziert mit traviahuldigen Szenen der Gastlichkeit. Er selbst suchte dem Bierbold auf, leerte viele Krüge mit ihm und bot ihm an, ihm eine Heimstatt zu errichten, die eines Broxkels wie seiner würdig sei: eben jenes prachtvolle Faß, das Peregrimm mit edlem Zwergenbock füllen würde. Aus den besten Zutaten braute er das Bier und überredete den Bierbold, es sich schon während des Brauvorgangs in der Maische bequem zu machen. Als der Brauvorgang beendet war, brachte er den Broxkel dazu, in das Faß zu gehen und schloß ihn dort mit den Worten ein: Möge dieses Faß Dir Heimstatt sein, solange Du noch darin schwimmen kannst!

Auch das Rezept für das Bier konnten wir im Diarium finden. Neben einem Malz aus eigener Röstung und dem Hopfen der zwergischen Sippe Hopfinger wurde das besondere Quellwasser des Rosenbachs verwendet. Allerdings kann das Wasser nicht einfach entnommen werden. Die Nymphe Najaniella muss darum gebeten werden. Angesicht der Zutaten und des Quellwassers muss der Brauvorgang wohl in Rosenhügel stattfinden, denn die Zutaten müssen frisch verwendet werden. Ein Faß aus Lindenholz muss gefertigt werden, dass der Broxkel als Heimstatt aufnehmen soll. Außerdem muss es entsprechend traviagefälligt verziert werden. Doch da kann man das alte Faß nutzen.

Blieben nur noch die Fragen, wie man an das Wasser komme und wo man das Bier brauen sollte. Wir beratschlagten uns deswegen mit dem Traviageweihten. Das Rezept des Biers besagt, daß das Quellwasser des Rosenbachs benutzt werden muss. Diesen Fluß kennt in Rosenhügel jeder Zwerg, fließt er doch am Rande des Dorfes in den Angbarer See. Seine Quelle liegt zwei Stunden Fußmarsch entfernt in dem Hügelland bei einem kleinen Waldstück. Die Zwerge suchen den Ort eher selten auf, denn dort lebt die Nymphe Najaniella, die einem Zwergen oder Menschen den Kopf verdrehen kann. Mit einem Fuhrwerk sollte man innerhalb von vier Stunden an der Quelle sein. Das entsprechende Fuhrwerk mit vier Ponys könnte Curlin für uns organisieren.

Gab es ein geeignetes Brauhaus in Rosenhügel? Auch da wußte Curlin Rat. Direkt neben dem Tempel befand sich das Brauhaus seiner Mutter. Neben dem Tempel das einzige Steingebäude im Ort. Ihre Spezialitäten waren das starkes Zwergenbockbier und ein Angbarer Alt. Curlin bot uns an, uns zu ihr herüber zu begleiten und uns bei unserer Bitte um Hilfe zu unterstützen. Seine Mutter, Tulrixa, wirkte erst sehr hilfbereit, doch als die Sprache darauf kam, dass der Broxkel in ihr Haus kommen müsste, wurde sie abweisend. Wer weiß, wozu es führte, wenn man den Bierbold in seinem Haus hat. Am Ende wird man den nicht mehr los. Doch mit dem Hinweis, daß er drohte, mit seinen Freunden die gesamten Brauereien in der näheren Umgebung trocken zu trinken, konnte ich sie zur Mithilfe überreden. Sie warf einen prüfenden Blick auf das Rezept. Ausreichend Malz sei vorhanden, und auch der Hopfen ließ sich problemlos auftreiben. Einzig das Quellwasser müsste mit einem Wagen herbeigeholt werden. Hagen und ich erklärten uns bereit am nächsten Tag das Wasser aus der Quelle zu holen. Ein Fuhrwerk würde sie uns zur Verfügung stellen. Wir bedankten uns bei Curlin und Tulrixa für ihre Hilfe und kehrten nach Angbar zurück.

***

Die Sonne ging unter, als wir die Stadt erreichten. Sofort steuerten wir die Schenke der Wackerbuschs an. Freudig empfingen uns dort die sehr erschöpft wirkenden Owilmar und Feligra. Sie hatten abwechselnd Durst Gesellschaft geleistet. Derzeit würde sich der hübsche Bosper um ihn kümmern und ihn mit Trinklieder bei Laune halten. Wir teilten den beiden die Ergebnisse des heutigen Tages mit, die sie freudig aufnahmen. Danach gesellte ich mich zu Durst und Bosper. Mir gefiel seine Stimme. Er sang wirklich gut. Leider mißverstand der gutaussehende Schankbursche mein Auftauchen als Ablösung und verließ uns gleich, nachdem er sein Lied beendet hatte.

Nun waren Hagen und ich alleine mit dem Broxkel  an einem Tisch. Ich tröstete mich über das Verschwinden von Bosper hinweg. Wann hat man schon mal die Gelegenheit einen Bierbold aus nächster Nähe zu erleben? Es war anstrengend, aber auch interessant. Durst wollte ständig unterhalten werden. Erst fragte er uns über unsere Lieblingsbiersorten aus.  Dann sangen wir zu Dritt Trinklieder und unterhielten so die gesamte Schenke. Da wir nun uns mit dem Broxkel schon etwas angefreundet hatten, trauten wir uns jetzt einige Fragen zu stellen. Hagen wollte von Durst wissen, wie er in das Bierfaß gekommen ist. Er erzählte uns aus seiner Sicht die Geschichte mit Peregrimm und bestätigte dazu unsere Rechercheergebnisse. Ein Zwerg in oranger Kleidung hätte mit ihm zusammen getrunken und ihm dann das Faß  voller Bier geschenkt. Das Bier wurde extra für ihn gebraut.  Nomalerweise wäre er auch nicht in das Faß gegangen, aber der Zwerg konnte so gut reimen, dass er ihm den Gefallen tat und es sich schon während des Brauprozesses in der Maische bequem machte.

Ich wollte wissen, was ein Broxkel eigentlich so alles kann. Durst meinte, er könnte zaubern.  Als er  mir dies sagte, fiel mir auf, daß nicht der Bierbold die Worte zu mir sagte, sondern das Bier, das vor mir stand. Meine Verblüffung amüsierte Durst merklich. Dann erlaubte er sich einen Scherz mit einem unaufmerksamen Gast, der eben erst einen vollen Krug Bier bekam. Mit seiner Gedankenkraft trank Durst den Krug auf und konnte sich nach dem Vorgang einen (wenn auch leisen) Rülpser nicht unterdrücken. Als der Gast aus seinem vollen Krug trinken wollte, war dieser plötzlich leer. Verwirrt bestellte sich der Gast noch einen Krug. Diesen ließ der Broxkel von der Theke zum Tisch des Gastes schweben. Im geschäftigen Treiben in der Schenke fiel dies nicht weiter aus, aber der Gast bekam das mit und war noch mehr verwirrt. Owilmar trat an unserem Tisch und bat Durst, den Schabernack zu lassen. Also griff ich zu meiner kleinen Harfe und wir sangen wieder Trinklieder.

Hagen bekam das viele Biertrinken nicht so gut und ich hatte Mühe, ihn vom Gasthaus der Wackerbuschs in unsere Unterkunft zu bringen. Müde fiel er ins Bett, fing laut das Schnarchen an und schlief fest wie ein Stein. Wäre es nicht schon so spät gewesen, hätte ich mir wohl selber ein Zimmer genommen, so zog ich mich aus, legte mich neben Hagen ins Bett und war froh über das Wachs in meinen Ohren.

***

Obwohl er ziemlich betrunken war, konnte sich Hagen am nächsten Morgen noch gut an den vergangenen Abend erinnern. Beim Frühstück schwärmte er mir von dem unterhaltsamen Abend vor. Er bereue es sogar etwas, daß man dem Broxkel wieder in ein Bierfaß einschließen müßte. Wir könnten ihn doch mitnehmen und jeden Abend in einer anderen Schenke mit ihm auftreten. Das würde mir als Spielfrau doch auch gefallen. Ich mußte ihm daran erinnern, dasß solche Gedanken eines Ordenskrieger wie ihm unpassend sind. Etwas zerknirscht gab er mir Recht. Insgeheim gefiel  mir sein Gedanke. Wobei  ich Hagen nicht unbedingt dabei bräuchte. Nur Durst und ich, gemeinsam durch die Gasthäuser des Landes tingeln und jede Menge Unsinn treiben… schnell schob ich den Gedanken wieder beiseite.

***

Nach dem Frühstück ritten wir nach Rosenhügel. Dort wartete bereits das Fuhrwerk, bereitgestellt von Braumeisterin Braubäumler auf uns, mit dem wir in den Wald zur Quelle des Rosenbachs fuhren. Ein Pfad führte uns entlang des Bachs tiefer in den Wald. Je näher wir der Quelle kamen, umso mehr Wildrosen wuchsen am Wegrand. Am frühen Mittag kamen wir dort an.

Zwischen bewaldeten Hügeln lag ein kleiner See, der offenbar von einer Quelle an seinem Grund gespeist wird. Aus diesem See entspringt der Rosenbach. Am Ufer blühten Wildrosen. Auf der Wasseroberfläche trieben Seerosen und die Luft war erfüllt vom Duft der Blumen. Direkt am Rand des Sees erhob sich ein kleiner, von Rosen umrankter, Pavillon, der hier sicher schon vor Jahrhunderten errichtet wurde. Vom Pavillon aus blickten wir auf dem See. Die Stille, die hier herrschte, sorgte fast für eine gespenstige Stimmung.

Herrin des Sees, laß dich blicken, schrie Hagen. Der Klang seiner Stimme hallte im Wald nach. Ich verdrehte die Augen: So bekommen wir Najaniella bestimmt nicht zu sehen. – Und wie sollen wir sonst Kontakt zu der Nymphe aufnehmen? – Zumindest nicht dadurch, daß wir sie mit unserem lauten Gebrüll zu Tode erschrecken. Nymphen sind feinfühlige Wesen.  Wir dürfen ihr keine Angst einjagen. Peregrimm schrieb, dass Najaniella sich durch einen kleinen kunstvoll geschnitzten Becher überreden ließ, ihm das Wasser zu überlassen. Sie mag wohl die schönen Künste. Vielleicht kann ich sie mit einem Lied herauslocken. Haltet euch im Hintergrund und lasst mich nur machen.

Keine Ahnung, woher ich meine Zuversicht nahm. Ich hatte noch nie vorher mit Nymphen zu tun. Aber ich war überzeugt, daß ich Najaniella hervorlocken konnte. Während Hagen sich auf der Bank im Pavillon niederließ, setzte ich mich ans Ufer und spielte auf meiner Harfe. Nichts geschah. Ich legte das Instrument zur Seite und fing an zu singen. Es dauerte nicht lange, da kletterte eine zierliche nackte Frau vor mir aus dem Wasser. In ihrem dunklen Haar steckte eine Seerose.

Ihr singt schön. Ich könnte euch lange zuhören, meinte Najaniella. Ich bedankte mich artig für das Kompliment. Doch verratet mir, was ist euer Begehr? Warum habt ihr mich aus meinem See gerufen? Während sie sprach, bewegte Najaniella nicht ihre Lippen. Aber ich konnte ihre helle Stimme in meinem Kopf hören. Da ich nicht wusste, ob sie meine Gedanken lesen konnte, sprach ich sie normal an: Ich habe tatsächlich ein Anliegen, liebliche Najaniella. Mein Freund und ich müssen einen Geist bannen, der Menschen schaden möchte. Dafür benötigen wir das Wasser aus eurer Quelle. Wir wollen es nicht ohne eure Erlaubnis entnehmen.

Es ehrt euch, dass ihr mich um Erlaubnis bittet, klang die Stimme in meinem Kopf. Ihr dürft es euch nehmen, doch möchte ich eine Gegenleistung dafür. Macht mir ein schönes Geschenk.

Da ihr mein Gesang gefiel, griff ich wieder zur Harfe und spielte ihr ein altes Liebeslied vor. Es schien ihr zu gefallen. Denn als ich endete, näherte sie sich mir, gab mir einen Kuß auf die Stirn, bedankte sich für das schöne Lied und erlaubte uns, daß wir uns an dem Quellwasser bedienen dürfen. Dann verschwand die Nymphe im See.

Hagen schien vom Anblick der Nymphe gebannt zu sein. Oft kam es vor, dass Männer von ihrer Schönheit so gefangen sind, dass sie ihnen ins Wasser folgten und dann ertranken. Ich war froh, dass sich mein Freund so sehr in Griff hatte, dass er ihr nicht folgte. Ich mußte ihn trotzdem wachrütteln, damit er mir half, unsere Fässer mit dem Quellwasser zu füllen. Unseren Wagen fuhren wir nach Rosenhügel zurück, lieferten das Wasser bei Braumeisterin Braubäumler ab und vereinbarten, daß wir den Bierbold am nächsten Nachmittag samt Fass vorbei bringen.

***

Am späten Nachmittag kehrten wir nach Angbar zurück. Ich freute mich schon auf einen letzten unterhaltsamen Abend im Beisein des Broxkels. Doch er schien nicht begeistert davon zu sein, daß er bald wieder in einem Fass seines eigenen Bieres ruhen dürfte.

Wir haben doch so viel Spaß derzeit miteinander. Nun wollt ihr mich wieder loswerden? Na gut, na gut, ich gehe wieder zurück in mein Fass, aber nur unter einer Bedingung! Die Zwergin hat mir von einem Bier erzählt, dass sehr lecker sein soll, aber das es hier nicht gibt: das Helle Ferdorker Gerstenbräu. Ich bin nicht irgendein beliebiger Broxkel und was wäre, wenn mich einer meiner Freunde nach dem Ferdorker fragen würde und ich müßte eingestehen, es noch nie probiert zu haben? Tut mir den Gefallen, besorgt mir ein kleines Fässchen von 20 Maß davon, damit ich es probieren kann und ich springe wieder zurück in mein altes Fass. Ohne das Bier werde ich das Brauhaus nicht verlassen!

Nun, es sollte ja kein Problem sein, an ein Fass von dem Bier ranzukommen, meinte Hagen. Oh doch, das ist nicht so einfach, widersprach ihm Feligra und die Wackerbuschs pflichteten ihr bei. Ferdoker gibt es hier in der Stadt nicht und kein ehrbarer Angbarer würde es in die Stadt bringen. Jedes Bier, das nicht von hier stammt, ist verboten. Aber wir haben wohl keine andere Wahl. Vielleicht könntet ihr ja versuchen, dass ein Fass Ferdoker in die Stadt kommt. Wir würden euch auch finanziell unterstützen, doch haltet unsere Namen aus der Sache raus.

***

Statt eines feuchtfröhlichen letzten Abends mit Durst im Schankraum der Wackerbuchs verbrachten Hagen und ich nun unsere Zeit in den zwielichten Gassen Angbars, auf der Suche nach einer  Möglichkeit, an ein Fass des verbotenen Biers zu kommen. Hagen war keine große Hilfe. Er war eher hinderlich, als ich versuchte Kontakte mit der Unterwelt aufzunehmen. Sein ritterliches Auftreten schreckte die Schurken ab. Ich wollte ihn aber auch nicht wegschicken. So gelang es uns leider nicht, Schmuggler zu finden, die uns das verbotene Bier liefern konnten. Uns blieb also nichts anderes übrig, als am nächsten Morgen selber zu einem Nachbarort zu fahren, dort ein Fass Ferdorker zu kaufen und das dann in die Stadt zu schmuggeln.

Das lief alles soweit auch ganz gut. Bis zu dem Moment, an dem wir mit unserem Fuhrwerk das Stadttor nach Angbar passieren wollten. Die Torwache stoppte uns und wollte nachsehen, was wir geladen hatten. Ich stieg vom Wagen und verwickelte den Wächter, der die Ladung überprüfen wollte, in ein Gespräch. Ich machte ihn schöne Augen und Komplimente, berührte seinen Arm und erzählte ihm, dass ich die Abende im Gasthaus der Wackerbuschs verbringe. Vielleicht würde man sich da mal treffen. Von unserem Gespräch war er so sehr abgelenkt, daß er vergaß den Wagen zu kontrollieren und wir konnten ungehindert in die Stadt fahren.

***

Freudig reagierte Durst auf das Ferdoker. Er stürzte sich förmlich in das Fass und schien es auch sehr zu genießen. Die Wackerbuschs fuhren Durst in dem Fass und mit seinen Heimatfass, sowie einigen anderen leeren Fässern als Tarnung nach Rosenhügel. Dort hatten die Braubäumlers schon alles vorbereitet. Der Brauvorgang des Biers war auch schon am Laufen. Nun mussten wir Durst nur noch mit einem Reim dazu bringen, es sich in der Masche gemütlich zu machen. Erstaunlicher Weise zeigte sich diesmal Hagen als sehr kreativ:

Meister Bierbold, lasst euch nicht lumpen,
Macht es euch bequem im Maischeklumpen.
Ruht in eigens für euch geschaffenen Bier
Findet euren Frieden hier.

***

Was vor einigen Tagen damit begann, daß wir ein Fass leerten, das niemals hätte angezapft werden dürfte, fand nun ein glückliches Ende. Durst konnte wieder in sein Fass gefüllt mit dem eigens für ihm gebrauten Bier zurückkehren. In der Hoffnung, dass er dort nun für ewig seine Ruhe finden und niemanden mehr mit seinem Schabernack schaden wird kehrten wir nach Angbar zurück und erlebten noch einen schönen Abend im Brauhaus der Wackerbuschs. Der Torwächter schaute an dem Abend auch vorbei und wir hatten viel Spaß miteinander. Hagen wirkte etwas eifersüchtig. So sehr schien ihm die Nymphe doch nicht den Kopf verdreht zu haben. Die Braugrevin Feligrae Steinlettner und die Familie Wackerbuchs waren sehr dankbar. Feligrae schenkte uns die beiden Pferde, die wir die letzten Tage über zur Verfügung gestellt bekamen und die Wackerbuschs erklärten sich bereit, uns immer, wenn wir nach Angbar kamen, kostenlos Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung zu stellen.

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